Gentechnik

Greenpeace präsentiert neuen Einkaufsratgeber

Edeka-Nord bringt neue Marke ohne Gentechnik auf den Markt

HAMBURG. (Quelle: Greenpeace) Greenpeace bietet ab heute den aktualisierten Einkaufsratgeber "Essen ohne Gentechnik" an. Er zeigt, welche Lebensmittelhersteller und Handelsketten derzeit Gentechnik vermeiden. Nun macht auch die größte deutsche Handelskette erste Schritte: Edeka-Nord stellt heute in Pinneberg bei Hamburg seine neue Eigenmarke "Unserer Heimat" mit Milchprodukten vor, die das Siegel "ohne Gentechnik" tragen. Für diese verarbeitet Edeka-Nord nur Milch von Kühen, die kein Futter aus Gen-Pflanzen erhalten Damit ist "Unsere Heimat" nach der Eigenmarke von Tegut die zweite regionale Handelsmarke, die eine gentechnikfreie Fütterung garantiert.

Klonfleisch: Europäische Verbraucher wollen keine Dollys auf ihren Tellern

Ein Kommentar

BERLIN. (Quelle: Bündnis 90 Die Grünen) Zu den aktuellen Berichten, wonach Klonfleisch und -milch im europäischen Handel ist, erklärt Ulrike Höfken, Sprecherin für Ernährungspolitik und Agrogentechnik:

Fleisch und Milch von geklonten Tieren und deren Nachkommen dürfen nicht erlaubt werden. EU-Kommission und EU-Ministerrat, wie auch Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner opfern die Gesundheit der betroffenen Tiere und die Interessen europäischer Verbraucher auf dem Altar der US-Handelsinteressen.

Intensive Missbildungen - starker Virenbefall auf Saatgutacker??

Ist die gentechnisch veränderte "Amflora" anfällig und verbreitet Kartoffelkrankheiten?

ZEPKOW/MÜRITZKREIS. (Quelle: BI Müritzregion gentechnikfrei) Foto: Missbildungen an Genkartoffelpflanze.Foto: Missbildungen an Genkartoffelpflanze.Missgebildete gekräuselte Blätter mit verschieden heller und dunkler Grünfärbung, starke Warzenbildung auf den Blättern und der Mutterknolle. Braun-schwarze Stellen an den Wurzelausläufern. So zeigen es unsere Fotos seit 4 Wochen. 

Illegaler Gen-Mais in Mecklenburg-Vorpommern: Erstes Bundesland veröffentlicht betroffene Flächen

Greenpeace und Bioland fordern Transparenz von allen Bundesländern

HAMBURG/MAINZ. (Quelle: Greenpeace) Als bislang einziges Bundesland hat Mecklenburg-Vorpommern freiwillig Greenpeace und Bioland bekannt gegeben, wo dieses Jahr gentechnisch verunreinigtes Maissaatgut ausgesät wurde. Demnach wurde es auf insgesamt 53 Hektar ausgebracht. Das verunreinigte Saatgut der Firma Pioneer Hi-Bred wurde in sieben weiteren Bundesländern ausgesät. Zwar haben diese angeordnet, die Maispflanzen zu vernichten. Sie haben aber nicht die betroffenen Flächen bekannt gegeben. So verweigert beispielsweise Baden-Württemberg, wo rund 90 Landwirte mit insgesamt etwa 640 Hektar von dem Saatgut-Skandal betroffen sind, die Informationen. In den vergangenen Jahren konnten Greenpeace und Bioland die Veröffentlichung betroffener Flächen nur über den Klageweg erreichen.

D.I.B. fordert zügige Aufklärung zur Gen-Mais-Aussaat

WACHTBERG. (Quelle: DIB) Foto: © Imker für gentechnikfreie Regionen.Foto: © Imker für gentechnikfreie Regionen.In Deutschland ist der Anbau von gentechnisch verändertem Mais der Sorte NK 603 verboten. Damit der Eintrag von Gen-Mais verhindert wird, gilt außerdem ein EU-weites Reinheitsgebot für Saatgut. Für die Prüfung der Saatgutqualität sind in Deutschland die Bundesländer zuständig. Bereits im April wurde in neun Bundesländern verunreinigtes Maissaatgut gefunden, das mit NK 603-Mais kontaminiert war. Bis auf Niedersachsen veranlassten alle betroffenen Länder die Vernichtung oder riefen das Saatgut zurück.

Mündliche Verhandlung des Bundesverfassungsgerichtes zum Gentechnikgesetz

DBV: Verschuldensunabhängige Haftungsregelung ist unverhältnismäßig

BERLIN. (Quelle: DBV) Der Deutsche Bauernverband (DBV) bekräftigt anlässlich der morgigen mündlichen Verhandlung des Bundesverfassungsgerichtes zum Normenkontrollantrag des Landes Sachsen-Anhalt gegen das Gentechnikgesetz seine bisherigen Positionen. Die mit dem Gentechnikgesetz im Jahre 2004 eingeführte verschuldensunabhängige Haftungsregelung für GVO-anbauende Landwirte ist aus Sicht des DBV unverhältnismäßig. Da Landwirte nach dieser Regelung trotz gesetzeskonformen Verhaltens einem unkalkulierbaren und nicht versicherbaren Risiko ausgesetzt sind, kann der Deutsche Bauernverband den Landwirten bei dieser Gesetzeslage nur vom GVO-Anbau abraten.

Liberalisierte Agrarmärkte verschärfen den Wettbewerb: Genossenschaften als Problemlöser

MÜNCHEN. (Quelle: DRV) Foto: friedel polleyBarbis (ey).Foto: friedel polleyBarbis (ey)."In den vergangenen zwei Jahren ist deutlich geworden, wie ungeschützt die EU-Agrarmärkte mittlerweile den Kräften des Weltmarktes ausgesetzt sind. Dadurch ist auch die Wettbewerbssituation unserer Land- und Agrarwirtschaft erheblich verändert worden", erklärte Manfred Nüssel, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) bei der Mitgliederversammlung in Hannover.

Greenpeace findet illegale Gen-Schokolade in Supermärkten

HAMBURG. (Quelle: Greenpeace) Nach Greenpeace-Recherchen wird in Deutschland illegales Gen-Food verkauft. Butterfinger und Baby Ruth, zwei aus den USA importierte Schokoriegel von Nestlé, enthalten gentechnisch veränderte Pflanzen ohne entsprechende Kennzeichnung. Der Verkauf von nicht gekennzeichnetem Gen-Food ist in Europa strafbar. Laboruntersuchungen im Auftrag von Greenpeace belegen, dass die Schokoriegel mit Gen-Soja hergestellt werden. Der Butterfinger zudem mit Zutaten aus sechs unterschiedlichen Gen-Mais-Sorten. Die Gen-Süßwaren aus den USA werden in den Supermärkten Karstadt/Perfetto, Edeka, Rewe sowie an Tankstellen, Kiosken, in Videotheken und im Internet angeboten.

Behörden riskieren unkontrollierte Ausbreitung von Gen-Mais in mehreren Bundesländern

Niedersachsen verschleppt Klärung um genmanipuliertes Mais-Saatgut

(Quelle: Bioland) © Bioland.© Bioland.In Niedersachsen und weiteren Bundesländern ist vermutlich gentechnisch verunreinigter Mais ausgesät worden, doch die zuständigen Behörden verschleppen die Aufklärung und handeln nicht. Bioland und Greenpeace liegen Untersuchungsergebnisse von niedersächsischen Behörden vor, wonach zwei der untersuchten Saatgutproben mit dem Gen-Mais NK603 belastet sind. NK603 ist nicht für den Anbau in Deutschland zugelassen. Ob der betroffene Mais durch ein oder mehrere Saatgutfirmen, die das Land Niedersachen bisher nicht nennen will, zurückgerufen worden ist, oder ob er bereits in mehreren Bundesländern von unwissenden Landwirten ausgesät wurde, ist unklar.

Gentech-Knolle aus dem Verkehr ziehen

Ein Kommentar von Kirsten Tackmann

BERLIN. (Quelle: Die Linke) „Ich hoffe, die Klage ist erfolgreich und die Anbau-Zulassung wird für ungültig erklärt“, kommentiert Kirsten Tackmann die Klage von rund 40 Verbänden und Firmen vor dem Europäischen Gerichtshof gegen den Anbau der Genkartoffel Amflora in Deutschland. Die landwirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

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