Gentechnik

Gen-Kartoffel: EU-Kommission lässt "Amflora" zu

Kommentar von Martin Hofstetter

HAMBURG. (Quelle: Greenpeace) Der EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz, John Dalli, hat heute die Gen-Kartoffel „Amflora“ des BASF-Konzerns für den Anbau und für die Verwendung in Futter- und Lebensmitteln zugelassen. Diese Entscheidung kommentiert Martin Hofstetter, Gentechnik-Experte von Greenpeace:

Deutschland sagt „Nein zu Gen-Pflanzen!“

500 Greenpeace-Aktivisten bilden Botschaft am Brandenburger Tor

BERLIN. (Quelle: Greenpeace) Ein riesiges Symbol-Bild gegen Gen-Pflanzen inszenieren 500 ehrenamtliche Greenpeace-Aktivisten aus ganz Deutschland heute bei einem Mittagessen am Brandenburger Tor in Berlin. Aus der Luft gesehen bilden die Aktivisten an Tischen ein 40 mal 20 Meter großes „Nein“, das durch den Schriftzug „zu Gen-Pflanzen!“ ergänzt wird. D ie Aktivisten essen gentechnikfreie Kartoffelgerichte, um auf die breite Ablehnung der deutschen Verbraucher gegen genmanipulierte Pflanzen auf dem Acker und im Essen aufmerksam zu machen.

Gentechnik-Lobby bauscht Anbaustatistik auf

Greenpeace: Gen-Pflanzen in Europa auf dem Rückzug

HAMBURG. (Quelle: Greenpeace) Greenpeace beanstandet den heute von der Gentechnik-Organisation ISAAA vorgelegten Jahresbericht 2009 zum Anbau der Agro-Gentechnik als irreführend. Nach Angaben des International Service for the Acquisition of Agri-biotech Application (ISAAA) dehnte sich die Grüne Gentechnik im Jahr 2009 weltweit aus. Nach Einschätzung von Greenpeace stagnieren jedoch Entwicklung und Anbau von Gen-Pflanzen seit ihrer Einführung vor 14 Jahren. Die Anbaufläche für Gen-Mais in der Europäischen Union ist im vergangenen Jahr sogar um rund 10 Prozent zurückgegangen.

Gen-Milch bei Nestlé und Milupa

Greenpeace-Aktivisten kennzeichnen bundesweit Babymilch-Produkte

HAMBURG. (Quelle: Greenpeace) Gen-Milch oder normale Milch? © GreenpeaceGen-Milch oder normale Milch? © GreenpeaceGegen Gen-Milch der Hersteller Nestlé und Milupa protestieren Greenpeace-Aktivisten heute bundesweit in 39 Städten. In über 100 Supermärkten und Drogerien wird Babymilchpulver zudem mit Aufklebern gekennzeichnet. Die Aufkleber warnen: "Umweltgefahr - Für dieses Produkt bekommen Milchkühe Gentechnik-Futter". Greenpeace fordert Nestlé und Milupa auf, aus der Gen-Milch-Produktion auszusteigen.

Verwirrung um Gen-Mais

Greenpeace entdeckt Schlamperei bei Anmeldungen

HAMBURG. (Quelle: Greenpeace) Gen-Mais Mon 810: Greenpeace-Aktivisten protestieren gegen den Anbau von Monsanto-Gen-Mais. © Paul Langrock/Zenit / Greenpeace.Gen-Mais Mon 810: Greenpeace-Aktivisten protestieren gegen den Anbau von Monsanto-Gen-Mais. © Paul Langrock/Zenit / Greenpeace.Bei den Anmeldungen zum Anbau von Gen-Pflanzen in Deutschland herrscht in diesem Jahr Durcheinander: Obwohl der Anbau verboten ist und EU-Zulassungen fehlen, dürfen Landwirte unter Vorbehalt den Anbau von Gen-Kartoffeln und Gen-Mais anmelden. Zudem sind die Angaben teilweise falsch.

Regelungs- und Kontrolldefizite bei Gen-Baumwolle müssen behoben werden

Ein Kommentar von Ulrike Höfken

BERLIN. (Quelle: Bündnis 90/Die Grünen) Die bessere Alternative: Biologisch angebaute Baumwolle. © Christoph Engel/Visum / GreenpeaceDie bessere Alternative: Biologisch angebaute Baumwolle. © Christoph Engel/Visum / GreenpeaceZum Skandal um Gen-Baumwolle, die als Bio-Baumwolle von großen Textilhandelsketten vermarktet wurde, erklärt Ulrike Höfken, Sprecherin für Agrogentechnik:

Schädlingskontrolle ohne Gentech-Pflanzen

Ein Kommentar von Kirsten Tackmann

BERLIN. (Quelle: Die Linke) „Der zunehmende Maisanbau in Monokultur fördert die Ausbreitung von Maisschädlingen. Dies ruft die Lobby der Gentech-Pflanzen auf den Plan, welche so ihre Wunderwaffen verkaufen wollen. Diesen Irrweg müssen wir im Interesse einer konzernunabhängigen Landwirtschaft beenden“, kommentiert Kirsten Tackmann die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage 17/305 zur „Verbreitung und Kontrolle von Schadinsekten mit und ohne Agro-Gentechnik.“ Die agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

Agrarexperte warnt vor dramatischer Zunahme des "stillen Hungers"

HAMBURG. (Quelle: DIE ZEIT ) Ein Ende des globalen Hungers ist nicht in SichtEin Ende des globalen Hungers ist nicht in SichtNeben den eine Milliarde hungernden Menschen leidet eine weitere Milliarde unter so genanntem "stillen Hunger". Sie haben zwar genug Reis oder Brot zu essen, aber es fehlen ihnen wichtige Nährstoffe, Spurenelemente oder Vitamine. Das sagte der Agrarforscher und ehemalige Leiter des International Food Policy Research Institute (Ifpri) in Washington, Joachim von Braun, der ZEIT. "Der Mangel an Eisen, Zink oder Vitamin A hat dramatisch zugenommen", sagte er.

Gift aus Genmais in Gewässern

NABU-Tagung alarmiert Naturschützer und Behörden

BERLIN. (Quelle: NABU) Bild: Martin Langer/GreenpeaceBild: Martin Langer/GreenpeaceDas Insektengift Bt-Toxin aus gentechnisch verändertem Mais gelangt einerseits über Pollen bei der Maisblüte und andererseits nach der Ernte durch Maisstreu in Bäche, Flüsse und Seen. Dieses heiß diskutierte Forschungsergebnis haben US-amerikanische Wissenschaftlerinnen nun im Rahmen einer NABU-Tagung erstmals der deutschen Öffentlichkeit vorgestellt. „Gewässer liegen oft direkt in der Agrarlandschaft. In Brandenburg finden wir zudem Wasserstellen mitten im Maisfeld.

Studie bestätigt Gesundheitsbedenken bei Gen-Mais

Greenpeace fordert Importverbot und Anbaustopp

HAMBURG. (Quelle: Greenpoeace) Bild: Raineer Sturm/Pixelio: Wie gefährlich ist Genmais?Bild: Raineer Sturm/Pixelio: Wie gefährlich ist Genmais?Eine Studie von französischen Wissenschaftlern der Universitäten Caen und Rouen zeigt deutliche Hinweise auf Gesundheitsrisiken bei drei gentechnisch veränderten Mais-Varianten (MON810, MON863, NK603) der US-Firma Monsanto. Insbesondere die Blutwerte für Leber und Nieren - die Organe, die für das Ausscheiden giftiger Stoffe besonders wichtig sind - weisen signifikante Veränderungen auf.

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