Astrid Berner-Rodoreda

Bundesregierung plant 2/3 Kürzung des Globalen Fonds

WIEN, ÖSTERREICH. (Quelle: Aktionsbündnis gegen AIDS) Die Bundesregierung plant, die Mittel für den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria für die Wiederauffüllungskonferenz in New York im Oktober 2010 um 2/3 zu kürzen, so die Süddeutsche Zeitung vom Wochenende. Deutschland habe bisher nur für 2011 nochmals 200 Millionen Euro angekündigt. Über 2012 und 2013 schweige die Bundesregierung, während andere G8-Staaten signalisieren, dass sie die Zahlungen aufstocken wollen.

Rechte hier und jetzt-Auftakt der Internationalen Aidskonferenz in Wien

TÜBINGEN. (Quelle: Akitonsbündnis gegen AIDS) Zum Auftakt der Internationalen Aids Konferenz (IAC) vom 18.- 23. Juli 2010 mit geschätzten 25.000 TeilnehmerInnen werden die Augen der Welt auf Wien gerichtet sein. "2010 ist ein bedeutender Meilenstein, denn es geht um die Frist, die sich die internationale Staatengemeinschaft für ihre Verpflichtung gesetzt hat, den universellen Zugang zu HIV-Prävention, -Pflege und Behandlung sicherzustellen" so Astrid Berner-Rodoreda, Sprecherin des Aktionsbündnisses gegen AIDS. "Davon sind wir leider noch weit entfernt. Die Konferenz wird Gelegenheit bieten, die bis dato erzielten Fortschritte zu bewerten und festzustellen, was zur Erreichung dieses Zieles noch getan werden muss.

Aktionsbündnis gegen AIDS fordert: Mehr Geld für Globalen Fonds - haltet die Versprechen!

TÜBINGEN. (Quelle: Aktionsbündnis gegen AIDS) Mit großem Protest haben die deutschen Nichtregierungsorganisationen die im Bundeshaushalt 2010 vorgesehene Kürzung der Mittel für den Globalen Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria aufgenommen. Schließlich hatte sich die Bundesregierung auf der Geberkonferenz des Globalen Fonds im Jahr 2007 verpflichtet, den Fonds in den Jahren 2008 bis 2010 mit jährlich 200 Millionen Euro zu finanzieren.

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